Monatliche Archives Dezember 2014

„Seine Rechte im Netz kennen bereitet stressfreie Feiertage“

Um der vorweihnachtlichen Hektik in den Geschäften zu entfliehen, bestellen immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher Geschenke im Internet – bequem von Zuhause aus oder von unterwegs. Seit dem 13. Juni 2014 gelten europaweit einheitliche Regeln für den Internet-Einkauf. So profitieren alle europäischen Verbraucherinnen und Verbraucher unter anderem von einheitlichen Widerrufsfristen beim Einkaufen im Netz.

„Die große Produktauswahl, keine Ladenschlusszeiten und einfache Preisvergleiche machen die digitale Geschenkejagd besonders beliebt. Ein weiterer Vorteil des Online-Shoppings ist das 14-tägige Widerrufsrecht, das Verbraucherinnen und Verbrauchern in der Regel zusteht. Dabei sollte das 14-tägige Widerrufsrecht nicht aus den Augen verloren werden, damit dieses nicht nach den Feiertagen bereits abgelaufen ist. Viele Online-Händler bieten zur Weihnachtszeit jedoch ein verlängertes Widerrufsrecht an, sodass Einkäufe teilweise noch im neuen Jahr zurückgeben werden können“, so die Verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Grünen im Stuttgarter Landtag, Charlotte Schneidewind-Hartnagel.

Erneute Offenlegung für Nutzungsflächenänderung in Gaiberg

MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel beim Vor-Ort-Termin in Gaiberg, wo eine Nutzungsverordnung-Änderung eine alte Streuobstwiese gefährdet. Petition im Landtag für erledigt erklärt.

Die nachhaltige Erhaltung der Gaiberger Streuobstwiesen als wesentliches Element der Kulturgeschichte, der Landschaft und des Ortsbildes ist ebenso Ziel des 2011 gegründeten Vereins zum Erhalt dergleichen, wie die Aufforstung und Pflege, so Martin Koller-van Delden, 1. Vorsitzender des Vereins. Dem entgegen stand der Beschluss des Gemeindeverwaltungsverbandes Neckargemünd/Bammental/Wiesenbach/Gaiberg und die mehrheitliche Abstimmung im Gemeinderat, die neben mehreren weiteren Nutzungsflächenänderungen das im Flächennutzungsplan vormals als Sondergebiet ausgewiesene Gewann „Wüstes Stück/Oberer Kittel“, zum reinen Wohngebiet erklärte.
Die Wogen gingen hoch und die verschiedenen Interessen prallten aufeinander. Von Intransparenz und der Forderung zunächst die Flächen und Gebäude im Ortskern einer Bebauung oder Sanierung zuzuführen auf der einen Seite und Innenentwicklung andererseits war die Rede. Eine Petition beim Landtag wurde eingereicht wie die grüne Landtagsabgeordnete Charlotte Schneidewind-Hartnagel berichtet.

Außerhaus-Verpflegung nimmt zu und bleibt eine qualitative Herausforderung

MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel besucht die Mensa am Eberbacher Hohenstaufen-Gymnasium

Essen und Trinken sind Teil der Lebensqualität. Der Geschmack, die Atmosphäre beim Essen und das Zusammensein mit Anderen sind wichtige Aspekte bei den Mahlzeiten ausser Haus – gesund und angepasst an den Bedarf der Einzelnen sollte das Essen „nebenbei“ auch noch sein.
Keine leichte Aufgabe, wie Patrick Koch, bei der Stadt Eberbach zuständig für die Verpflegung an den Eberbacher Schulen und Kindertagesstätten, feststellt, zumal zu einem günstigen Essenspreis auch noch Flexibilität bei der Bestellung erwartet sowie Verwaltungs- und Logistikkosten abgedeckt werden müssten. Private Initiativen scheitern häufig an diesen Anforderungen, große Cateringanbieter wie „Appetito“ machen auf Grund Ihrer Verlässlichkeit und Gesprächsbereitschaft oft das Rennen, so Koch.

Enquetekommission Pflege beschließt Vergabe eines ergänzenden Gutachtens

Die Enquetekommission „Pflege in Baden-Württemberg zukunftsorientiert und generationengerecht gestalten“ hat in ihrer Sitzung am Mittwochnachmittag, 3. Dezember 2014, einstimmig beschlossen, ein externes Gutachten zur Bestandsaufnahme der Pflege in Baden-Württemberg zu vergeben. Dies teilte der Vorsitzende des Gremiums, der CDU-Abgeordnete Helmut Walter Rüeck, mit. „Das Gutachten soll Erkenntnisse zu den Fragen des Antrags 1 ‚Bestandsaufnahme der Pflege in Baden-Württemberg‘ liefern, zu denen das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren nicht ausreichend Datenmaterial zur Verfügung stellen konnte“, erklärte Rüeck.