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 Der grüne Ortsverband Sinsheim beschäftigt sich mit einer Vielzahl von Themen, eine kurze grobe Übersicht zeigt z.B. der
 Flyer zur Kommunalwahl 2009. Auf dieser Seite sollen nur wenige ausgewählte Themen dargestellt werden, für die das
 Internet als Medium am besten geeignet erscheint. Die meisten Informationen über unsere Arbeit finden Sie in den
 Berichten zu unseren Veranstaltungen 2009, 2010 und 2011. Falls Ihnen ein Thema besonders am Herzen liegt,
 besuchen sie einfach eine unserer Ortsverbandssitzungen oder kontaktieren Sie unsere Vorstände oder Gemeinderäte.



 Finanzen der Stadt Sinsheim

 Durch die hohe Verschuldung sowohl der Stadt Sinsheim als auch der Stadtwerke ist die Finanzlage sehr angespannt.
 Die Haushaltsreden des grünen Stadtrats Stefan Seitz auf den Haushaltssitzungen des Sinsheimer Gemeiderats 2010
 und 2011 sind im Folgenden als PDF-Dokumente eingestellt:
 Haushaltsrede von Stefan Seitz auf der Haushaltssitzung vom 16.12.2011
 Haushaltsrede von Stefan Seitz auf der Haushaltssitzung vom 17.12.2010



 Internationale Waffenbörse in Sinsheim 2010

 Der grüne Ortsverband Sinsheim lehnt die Durchführung der Internationalen Waffenbörse in Sinsheim ab.
 Insbesondere das Werben von Kindern und Jugendlichen, z.B. durch kostenlosen Eintritt im Rahmen des Familientickets
 und die Präsentation von Puppen und Spielwaren auf der angebundenen Internationalen Sammlerausstellung, geht
 unserer Meinung nach in die völlig falsche Richtung. Ebenso sind wir gegen die Nutzung der  Messe Sinsheim  als
 Verkaufsraum für Gegenstände aus der Zeit des Nationalsozialismus. Unsere Position deckt sich mit der der Landtags-
 fraktion, die in der Pressemitteilung: Waffenbörse in Sinsheim - Aus Winnenden nichts gelernt zum Ausdruck kommt.



 Ein Bäder- und Wellnesspark für Sinsheim

 Die Bürgerinitiative für ein Bürgerbegehren gegen eine finanzielle Beteligung der Stadt Sinsheim an der Errichtung eines
 Bäderparadieses wurde vom grünen Ortsverband Sinsheim unterstützt. Die Unterschriftensammlung für das
 "Bürgerbegehren Bäderparadies" ist abgeschlossen, über 2500 Unterschriften wurden gesammelt!
 Leider wurde das Bürgerbegehren vom Gemeinderat aus rechtlichen Gründen abgelehnt und der Bau des
 "Hallen- und Wellnessbades" hat begonnen.
 Weitere Informationen und Ansprechpartner siehe: www.buergerbegehren-sinsheim.de

 Anlässlich der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 27.04.10 hat der Ortsverband Sinsheim einen
 Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger verfasst.
 Die Position der Sinsheimer Grünen wurde im Herbst 2009 beschlossen und wird im Folgenden dargestellt:

 Der Ortsverband Sinsheim Bündnis 90/ Die Grünen bezieht Stellung:

 Noch nie in der jüngeren Zeit hat ein Projekt die Gemüter in der Region so erregt wie die Pläne der Stadt, einen Bäder-
 und Wellnesspark von einem Investor errichten und betreiben zu lassen - zu Lasten der bereits bestehenden
 kommunalen Einrichtungen wie Frei- und Hallenbad.
 Das Misstrauen ist groß, zumal viele Einzelheiten nur durch Zufall bekannt wurden. Das Argument, die Bürger würden
 sich zu früh aufregen, zieht nicht. Ganz schnell kann es zu spät sein. Das Thema und die häufigen nichtöffentlichen
 Verhandlungen des Gemeinderats gehören auf den Prüfstand.

 Was die Sinsheimer Grünen wollen:

1. Das Freibad muss in seiner jetzigen Größe und Funktion erhalten bleiben und notwendige Reparaturen müssen
    vorgenommen werden.
2. Belastbare Zahlen bezüglich der Kosten für die Renovierung bzw. den Anbau des Hallenbades müssen ermittelt und
    offen gelegt werden.
3. Die Familienfreundlichkeit des Hallenbades ist durch eine entsprechende Erweiterung des Hallenbades um ein
    Kleinkind- und ein Lehrschwimmbecken für Schulkinder zu verbessern.
4. Wir wollen, dass alle Kinder Schwimmunterricht bekommen können.
5. Hallen- und Freibad sollen vereinigt werden. Sommer- und Winterbetrieb würden sich Kosten sparend ergänzen.
6. Alle Becken sollen, soweit möglich, durch Solarenergie beheizt werden und durch eine Gasheizung vom Hallenbad aus
    ergänzt werden (existiert schon). Alternativ ist die Installation eines Blockheizkraftwerkes zur Strom- und
    Wärmeversorgung (Kraft-Wärme-Kopplung) der Bäder sowie der umliegenden kommunalen Einrichtungen zu
    überprüfen.
    Die Energiekosten sind neben den Personalkosten der größte Posten im Haushalt der Bäder.
7. Der derzeitige bürgerfreundliche Radverkehr und Busverkehr zu den Bädern muss aufrechterhalten und optimiert
     werden.
8. Ein zusätzlicher teurer Shuttle-Verkehr, wie geplant, ist überflüssig.

 Abschließend möchten wir unsere Position zum Bäderpark wie folgt zusammenfassen:
 Wir bitten die Verwaltung und den Gemeinderat, das Projekt kritisch zu überdenken und sich für die uneingeschränkte
 Nutzung des Freibades sowie für eine Erweiterung bzw. den Ausbau des Sinsheimer Hallenbades zu entscheiden.
 Das Beispiel eines Bäder- und Wellnessparks in Leimen, welches zum Fiasko wurde, sollte für uns eine Warnung sein.


 P. S.: Das Thema Bäder wird erneut auf den Grünen Ortsverbandssitzungen zur Diskussion stehen. Termine
 finden Sie auf der Startseite.

 Link: Bericht zur Veranstaltung: Ein Bäder- und Wellnesspark - Braucht Sinsheim das wirklich?
 Link: Informationen der Stadt Sinsheim zum Bäderpark.